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Grußwort der Tagungspräsidenten
Prävention vor Rehabilitation - Konkurrenz oder Kontinuität in Hinblick auf Lebensstil und Pharmakotherapie
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Prof. Dr. Gerd Bönner | Prof. Dr. Gesine Grande | |
Sehr geehrte Damen und Herren,
die beste Behandlung der Herz-Kreislauferkrankungen besteht auch heute noch darin, ihre Entstehung durch eine frühzeitige Prävention von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren zu verhindern. Denn durch eine solche Frühprävention könnten nach den Ergebnissen der INTERHEART Studie fast 80 % aller vorzeitigen Herz- und Gefäßerkrankungen vermieden werden. Die Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen soll nach dem Auftreten von Erkrankungen die Teilhabe am Alltag und Beruf wiederherstellen oder erhalten sowie den weiteren Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. Langfristig kann sie deshalb nur erfolgreich sein, wenn sie mit einer konsequenten Sekundärprävention verbunden ist. So ist die Prävention der rote Faden, der sich durch die ganze Behandlungskette von Herz-Kreislauferkrankungen zieht.
Sie steht nicht gegen die Rehabilitation, sondern ergänzt sie komplementär. Welche Präventionsleistungen in welchem Setting, für welchen Patienten, mit welchen Methoden und zu welchem Zeitpunkt angeboten werden sollen und die besten gesundheitlichen Effekte versprechen, diesen Fragen widmet sich der nächste Jahreskongress der DGPR. In den ausgewählten Symposien wird den Teilnehmern der neueste Stand der kardiovaskulären Prävention und Rehabilitation vermittelt. Die Themen wenden sich an das gesamte therapeutische Team. Ein besonderer Schwerpunkt des Kongresses werden die Fortbildungsangebote für die "Kardiovaskulären Präventivmediziner DGPR®" sein.
Wir möchten Sie herzlich nach Berlin einladen und freuen uns auf Ihre Kongressteilnahme.
Prof. Dr. Gerd Bönner
Park-Klinikum, Bad Krozingen
Prof. Dr. Gesine Grande
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig












































